Gute NACHRICHT aus BERLIN fürs LANDSHUTER STADTBAD

MdB Florian Oßner bringt Bundesförderprogramm nach Landshut

Gute Nachricht für das Landshuter Stadtbad: In die Sanierung des Hallenbads fließen 980.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Die frohe Botschaft überbrachte der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Stadtwerke-Leiter Jürgen Baron.

„Das ist eine hervorragende Nachricht für Landshut und ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Hallenbads“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger. Mit der Bundesförderung stehe nun ein wichtiger Baustein für die weitere Sanierung des Stadtbads zur Verfügung.

Dass Landshut zum Zuge kommt, ist angesichts der großen Nachfrage nach den Fördermitteln keine Selbstverständlichkeit. Das Programm war 13-fach überzeichnet: Insgesamt gingen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 939 Projektskizzen ein. Aus dem Fördertopf konnten letztlich aber nur 195 Projekte bundesweit berücksichtigt werden.

„Es waren nicht einfache Verhandlungen in Berlin, denn die Sanierungsbedürftigkeit von Schwimmbädern in Deutschland ist immens“, berichtet Oßner. Umso größer ist der Erfolg, dass Landshut mit seinem Hallenbad nun zum Zuge komme. „Diese Förderung ist insofern besonders positiv, weil sie mit Landesförderprogrammen kombiniert werden kann“, betont der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU.

Wichtige Daseinsvorsorge

Volkswirt Oßner sieht in der Förderzusage auch ein wichtiges Signal für die kommunale Infrastruktur: „Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Sie bieten Raum für den Schul- und Vereinssport, ermöglichen Kindern das Schwimmenlernen und sind ein zentraler Bestandteil des städtischen Freizeitangebots.“ Ziel ist es, damit auch weitere Investitionen vor Ort zu hebeln.

Für die Stadtwerke sei die Förderung des Bundes eine wichtige Grundlage, um die Sanierung weiter voranzubringen und das Stadtbad langfristig für die Badegäste zu sichern, betonte der Werkleiter. Aktuell laufe die Auswahl des Planungsbüros, das die Sanierung im Detail planen soll.

Im Dezember 2025 rückte der Stadtrat aus Gründen der Finanzierbarkeit und angesichts zahlreicher weiterer Vorhaben der Stadtwerke vom ursprünglich beschlossenen Neubau ab und votierte stattdessen für eine sukzessive Sanierung des bestehenden Hallenbads. Diese soll in mehreren Bauabschnitten über mehrere Jahre hinweg erfolgen. Die Arbeiten sollen dabei zum überwiegenden Teil während der Sommermonate durchgeführt werden, um die notwendigen Schließzeiten für die Badegäste möglichst gering zu halten.

Bei der Beschlussfassung wurden die Gesamtkosten der Maßnahme auf rund 16,5 Millionen Euro geschätzt. Die Stadtwerke gehen derzeit dabei von rund 5,4 Millionen Euro an Fördermitteln aus. Mit der nun zugesagten Bundesförderung ist ein wichtiger Teil des Förderanteils gesichert.

Bild von links:
Bundestagsabgeordneter Florian Oßner bespricht mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Werkeiter Jürgen Baron vor dem Stadtbad in Landshut die Förderzusage seitens des Bundes.
Foto: A. Aichinger

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